Corona-FAQ für Klienten und Angehörige

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Corona.

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Juliane Klein (Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation):

Alle Fragen und Antworten werden regelmäßig ergänzt und aktualisiert! Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Was bedeutet die „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ für die Versorgung der Klient*innen?

Liebe Klientinnen, liebe Klienten, liebe Eltern, liebe Angehörige, liebe Betreuer,

ab dem 16. März 2022 gilt die „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ des neuen § 20a IfSG. Davon sind auch viele unserer Einrichtungen betroffen (eine Auflistung der betroffenen Einrichtungen finden Sie hier: https://lebenshilfe-psf.de/corona-fuer-mitarbeiter.html#betroffeneEinrichtungen).

Das bedeutet, dass wir am 15. März den Immunitäts-Status unserer Beschäftigten an das Gesundheitsamt melden müssen.
Wir werden dies unter Angabe aller zu berücksichtigenden Kriterien (z.B. dringende Notwendigkeit, um den Betrieb der Einrichtung weiter gewährleisten zu können, Ermöglichung des Abschlusses einer berufsbegleitenden Ausbildung, etc.) tun.
Die Ämter müssen dann die Fälle einzeln prüfen und können über ein Beschäftigungsverbot entscheiden.

Auch wenn wir nach unserem derzeitigen Kenntnisstand damit rechnen müssen, dass in Einzelfällen vom Gesundheitsamt ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden kann, so gehen wir im Moment davon aus, dass der generelle Betrieb unserer Einrichtungen nicht gefährdet ist und alle Klienten und Klientinnen weiterhin betreut und versorgt werden können.

Zum Schutz unserer vulnerablen Klient*innen und vor allem auch zum Selbstschutz unserer Beschäftigten werden wir weiterhin die Rahmenbedingungen für eine bessere Impfquote schaffen. Das heißt wir informieren, argumentieren, versuchen zu überzeugen und unterbreiten Impfangebote. Aber wir können niemanden zwangsverpflichten, sich impfen zu lassen und müssen persönliche Entscheidungen akzeptieren.

Da jedoch für alle die Sicherheit unserer Klient*innen an 1. Stelle steht, schützen unsere Beschäftigten durch tägliche Tests, das Tragen vollständiger Schutzausrüstung und die Einhaltung der Abstandsregeln.

Uns ist bewusst, dass diese Situation für alle Beteiligten ein hohes Maß an Verständnis und Mithilfe fordert. Dafür möchten wir uns auch bei Ihnen ganz herzlich bedanken.

Bei all unseren Überlegungen und Maßnahmen steht für uns zu jeder Zeit das Wohl unserer Klient*innen und Beschäftigten im Vordergrund. Wir verfolgen aufmerksam die Entwicklungen in Deutschland und passen unsere Maßnahmen sowie unsere Hygienepläne laufend an die neuen Vorgaben an.

Benötige ich einen Corona-Test, wenn ich meine Angehörigen in der Einrichtung besuchen möchte?

Für die Besucherinnen und Besucher unserer, Werkstätten, gemeinschaftlichen Wohnformen, Wohn-Pflegestätten sowie die stationäre Jugendeinrichtung besteht eine Testpflicht. Die Testpflicht ist unabhängig vom Impfstatus.

Zulässig sind aktuell:
• Testnachweise von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (Teststellen und –zentren)

Aufgrund der Aktualisierung der Corona-Schutz-Verordnung sowie der Testverordnung, wird die Testung der Besucher ab sofort nicht mehr in unseren Einrichtungen vorgenommen.

Wir bitten Sie ein nahe gelegenes Testzentrum in Ihrer Umgebung aufzusuchen und sich untenstehendes Formular (Formblatt Pflegeeinrichtung) in der Einrichtung ausfüllen zu lassen, damit keine Kosten Ihrerseits entstehen.
Außerdem benötigen Sie das Nachweisdokument zur Vorlage im Testzentrum.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Bitte halten Sie sich und Ihrem Umfeld zuliebe die bestehenden Regeln und Empfehlungen weiterhin ein! Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Einrichtungsleiter.

Wenn zum Zutritt einer Einrichtung ein Test erforderlich und vorzuweisen ist, wer ist berechtigt den Zutritt zu autorisieren?

Jeder in der Einrichtung tätige Beschäftigte kann den Zutritt zur Einrichtung gewähren.

Genauso sind alle Beschäftigten auch berechtigt das Hausrecht durchzusetzen und bei einem nicht vorhanden Nachweis den Zutritt zur Einrichtung zu verwehren.

 

Was ist in Bezug auf die Coronaschutzimpfung zu beachten?
Wie werden Besuche derzeit realisiert?

Regelungen zu Besuchen in unseren Wohn- und Pflegeeinrichtungen finden Sie im Besuchskonzept auf der Internetseite unseres Vereins:

https://www.lebenshilfe-psf.de/wohnen-pflege.html

Besuchern der Einrichtung wird der Zutritt ausschließlich mit tagesaktuellem Nachweis eines negativen Ergebnisses eines Antigentests auf das Coronavirus-SARS-CoV2 gewährt.
Dem Antigentest steht ein PCR-Test gleich, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Zum Schutz unserer Klienten*innen und Mitarbeiter*innen wird auch den geimpften bzw. genesenen Besuchenden der Zugang/Zutritt nur mit  einem negativen Ergebnis eines Antigenschnell- bzw. eines PCR-Tests
gewährt.  


Die Besucher halten während der gesamten Besuchszeit den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 m zum Besuchenden sowie zu in der Einrichtung tätigen Mitarbeitenden ein und tragen über die Dauer des gesamten Besuchs eine FFP2-Maske.

Da die Klienten zum Personenkreis mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gehören können, empfehlen wir Besuch durch soziale Kontakte soweit als möglich über Telekommunikation anstatt über persönliche Besuche wahrzunehmen.

Ein Besuch ist ausgeschlossen, wenn der Klient und/oder die Einrichtung unter Quarantäne stehen.

Die Besuchsabsicht durch Angehörige und sonstige nahestehenden Personen ist im Voraus in der Einrichtung anzuzeigen, mit der Einrichtung abzustimmen und von dieser zu bestätigen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es in Zusammenhang mit den in der Einrichtung gelebten Tagesstrukturen und mit Rücksichtnahme auf andere Klienten dazu kommen kann, dass die beabsichtigte Besuchszeit nicht in jedem Fall und nicht uneingeschränkt umgesetzt werden kann.

Örtlich sollte der Besuch im Außengelände der Einrichtung oder im unmittelbaren persönlichen Bereich (Hausstand) des Klienten stattfinden. Sollte der entsprechende Klient in einem Zweibettzimmer untergebracht sein, ist bei Anwesenheit des Mitbewohners in Abstimmung mit beiden Klienten bei Bedarf eine individuelle Besuchsatmosphäre zu schaffen.

 

Kann ich einfach zu Besuch kommen wann und wie ich möchte?

Die Besuchsabsicht durch Angehörige und sonstige nahestehenden Personen ist im Voraus in der Einrichtung anzuzeigen, mit der Einrichtung abzustimmen und von dieser zu bestätigen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es in Zusammenhang mit den in der Einrichtung gelebten Tagesstrukturen und mit Rücksichtnahme auf andere Klienten dazu kommen kann, dass die beabsichtigte Besuchszeit nicht in jedem Fall und nicht uneingeschränkt umgesetzt werden kann.

Haben gesetzliche Vertreter immer die Möglichkeit zu kommen, auch ohne Anmeldung?

Gesetzliche Vertreter dürfen in die Einrichtung kommen, jedoch ist der Besuch im Vorfeld mit der Einrichtungsleitung abzustimmen; diese kann den Zutritt von Auflagen abhängig machen. Bei Verdachtsfällen ist entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes der Zutritt grundsätzlich zu verweigern.

Kann ich außerhalb der Einrichtung ohne Anmeldung meinen Verwandten besuchen?

Ja, wir bitten Sie jedoch darum, bei Besuchen von Verwandten außerhalb des Geländes der Einrichtung die in der aktuell gültigen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung festgelegten Hygieneanforderungen zu beachten.

Was passiert, wenn ich freitags meinen Verwandten hole und sonntags hat er bei der Wiederkehr Grippe-Symptome? Wird er aufgenommen?

Wenn Ihr Verwandter vor Wiederkehr in die Einrichtung eines der am häufigsten erfassten Symptome (Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust) aufweist, ist eine Rückkehr in die Einrichtung vorerst ausgeschlossen. Ihr Verwandter (unser Bewohner) ist hinsichtlich SARS-CoV-2 zu testen. Für die Organisation der Beprobung steht dem Bewohner die Einrichtung in Absprache mit dem behandelnden Hausarzt und dem entsprechenden Gesundheitsamt gern zur Verfügung.

Welche Regelungen gelten derzeit in den Kitas?

Aktuell sind die Kindertageseinrichtungen unseres Vereins wieder im sogenannten "Regel-Betrieb" geöffnet und bieten somit wieder ihre regulären bzw. erweiterte Öffnungszeiten an.

Die Eltern und Angehörigen dürfen zum Bringen und Abholen wieder in die Einrichtungen.
Bitte beachten Sie bitte, dass Sie eine eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sollten Sie die Einrichtung länger als 10 Minuten (also länger als die klassische Hol-Bring-Situation) besuchen, z.B. für die Eingewöhnung, Elterngespräche oder ähnliches.
Wir bitten Sie die Bring- und Abholzeit so kurz wie möglich zu halten.
Sollten Sie längeren Gesprächsbedarf haben, dann sprechen Sie uns bitte an und wir vereinbaren einen Termin.

Weitere Informationen erhalten Sie in den jeweiligen Einrichtungen!

Danke, dass Sie als Eltern und Sorgeberechtigte weiter so toll mitwirken!

Bleiben Sie gesund!