Corona-FAQ für Mitarbeitende

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Corona.

Wenn Ihre Frage (noch) nicht aufgelistet ist, dann melden Sie sich bitte bei

Juliane Klein (Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation):

  • per Mail: j.klein@lebenshilfe-soe.de oder
  • per Telefon: 035 01 78 85 - 44.

Die Fragen und Antworten werden regelmäßig ergänzt und aktualisiert! Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

 

Muss ich in den Einrichtungen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen und wenn ja, welchen?

Unter den aktuellen Gefährdungsbeurteilungen nach den Vorgaben der Corona-Arbeitsschutzverordnung besteht dabei weiterhin eine Verpflichtung zum Tragen (Wechsel) von FFP2-Masken bei der Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,50m für Beschäftigte:

  • aller Wohnpflegeeinrichtungen
  • aller gemeinschaftlichen Wohnformen und Außenwohngruppen
  • in den Einrichtungen der Ambulanten Hilfen
  • der Interdisziplinären Frühförderung
  • der Hohwald-Werkstätten
  • der heilpädagogischen Kindertagesstätten

-> bei der Ausübung von Pflege, Betreuung und Behandlung direkt am Betreuten. Hier muss bei Erfordernis (z.B. körpernaher Kontakt, Tätigkeit im Ausatembereich) und der Situation angepasst eigenverantwortlich ein Maskenwechsel durchgeführt werden.
-> bei der Beförderung von Betreuten (überall dort, wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten).

Für diese Beschäftigten gilt ebenfalls weiter das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in den Einrichtungen auch unter Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,50m.
Bei laufendem SARS-CoV-2 Infektionsgeschehen im Arbeitsbereich ist das Tragen von FFP2 Masken verpflichtend!

Eine Empfehlung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske besteht für die Beschäftigten:

  • aller Kindertagesstätten
  • aller Horte
  • des Integrativen Jugendhaus Rathen
  • der Therapeutischen Praxen
  • der Ambulanten Hilfen bei Angeboten in Schule oder Häuslichkeit
  • im Gangbereich Geschäftsstelle

Hier sollte nach dieser Empfehlung immer situativ die Gefährdungslage zwischen Eigenschutz und Fremdschutz gegenüber vulnerablen Klient*innen abgewogen und danach die Verwendung einer Schutzmaske eigenverantwortlich wahrgenommen bzw. angepasst werden.

Welche Testpflicht besteht in unseren Einrichtungen?

3x wöchentliche Testung verpflichtend für alle Beschäftigten unabhängig vom Impf- oder Genesenen-Status

  • aller gemeinschaftlichen Wohnformen und Außenwohngruppen
  • aller Wohnpflegeeinrichtungen
  • der WfbM, dazu zählen auch die ANÄ-Beschäftigten
  • der Ambulanten Hilfen
  • der Interdisziplinären Frühförderung
  • der heilpädagogischen Kindertagesstätten

Der Test muss

  • vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattgefunden haben, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (4 Augen Prinzip unter den Beschäftigten),
  • im Rahmen einer Testung durch geschultes Personal erfolgt sein (betriebliche Testung) oder
  • von einem Leistungserbringer (Testzentrum) vorgenommen oder vor Ort überwacht worden sein und die zugrundeliegende Testung darf maximal 24 Stunden zurückliegen.

Für alle anderen Beschäftigten unabhängig vom Impf- oder Genesenen-Status der Einrichtungen:

  • Therapeutische Praxen
  • Integratives Jugendhaus Rathen
  • Kindertageseinrichtungen
  • Hort
  • Geschäftsstelle

gilt eine anlassbezogene (bei eindeutigen Symptomen) Testempfehlung.

Der Arbeitgeber stellt diesen Beschäftigten im erforderlichen Umfang diese Tests kostenfrei zur Verfügung.

Ebenfalls wird die Zeit für die Testungen weiterhin als Arbeitszeit (max. jedoch mit bis zu 15 Minuten, z.B. bei Testungen bei einem externen Leistungserbringer – Testzentrum, etc.) berücksichtigt.

Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei der Gewährung der Arbeitszeit sowie der kostenfreien Bereitstellung von Tests um freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers handelt.

 

 

 

Was tun bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, bei einem positiven Testergebnis oder als enge Kontaktperson?
Welche Quarantäneregelungen gelten derzeit?

Für alle Infizierten gilt, dass sie für mindestens fünf Tage und höchstens zehn Tage in Absonderung gehen, davon müssen immer 48 Stunden symptomfrei sein. Wer zum Beispiel am fünften Tag noch krank ist, bleibt so lange in Absonderung bis die 48 Stunden Symptomfreiheit erreicht sind.

Bei den Kontaktpersonen entfällt die Quarantäne. Alle engen Kontaktpersonen, insbesondere Hausstandsangehörige, sind jedoch – wie vorher auch - aufgefordert, verantwortungsvoll zu handeln. Das bedeutet, sie sollen so gut wie möglich Kontakte reduzieren, auf eigene Symptome achten und sich testen.

Um den Eintrag von Infektionen in Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen zu vermeiden, müssen Personen, die in der Pflege, medizinischen Versorgung oder Eingliederungshilfe arbeiten, einen negativen Test vorlegen, bevor sie wieder die Tätigkeit aufnehmen. Dieser Testnachweis muss jedoch nur vorgelegt werden, wenn die Arbeit vor dem oder am 10. Tag der Absonderung aufgenommen wird. Wer für zehn Tage abgesondert war, muss keinen negativen Test vorlegen. Hier gilt die Regelung wie bisher.

Fall: Ich bin eine enge Kontaktperson bei einem bestätigtem COVID-19-Fall, allerdings ist keine Quarantäneanordnung aufgrund vollständigem Impfschutz oder Genesung erfolgt - was ist zu tun?
  • Bitte informieren Sie Ihre (Einrichtungs-)Leitung, dass Sie als enge Kontaktperson ermittelt worden und vereinbaren Sie eine tägliche Testung mittels Antigen-Schnelltest oder beaufsichtigtem Schnell-Test bei Arbeitsaufnahme.

  • Tragen Sie eine FFP-2-Maske unter Berücksichtigung der Trage- und Pausenzeiten.

  • Bei Auftreten von eindeutigen Symptomen begeben Sie sich bitte sofort in die Isolierung, kontaktieren schnellstmöglich das Gesundheitsamt und veranlassen eine Testung mittels PCR-Test unter Nennung Ihrer Tätigkeit und Arbeitsstätte.

Wir erinnern daran das Beschäftigte nach § 15 ArbSchG zur Mitwirkung dieser Maßnahmen verpflichtet sind!

Gehört die Testzeit zur Arbeitszeit?

Ja, die Zeit für die Testungen wird weiterhin als Arbeitszeit (max. jedoch mit bis zu 15 Minuten, z.B. bei Testungen bei einem externen Leistungserbringer – Testzentrum, etc.), berücksichtigt.
Findet der Test während der Arbeitszeit statt, dann wird die Testzeit natürlich nicht noch einmal extra berechnet.

Bei dieser Regelung handelt es sich um eine freiwillige Zusatzleistung des Arbeitgebers.

Wenn zum Zutritt einer Einrichtung ein Test erforderlich und vorzuweisen ist, wer ist berechtigt den Zutritt zu autorisieren?

Jeder in der Einrichtung tätige Beschäftigte kann den Zutritt zur Einrichtung gewähren.

Genauso sind alle Beschäftigten auch berechtigt das Hausrecht durchzusetzen und bei einem nicht vorhanden Nachweis den Zutritt zur Einrichtung zu verwehren.

 

Welche Corona-Regelungen gelten aktuell im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge?

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuell geltenden Regelungen und Beschränkungen:

https://www.landratsamt-pirna.de/welche-regelungen-gelten-aktuell-bei-uns-im-landkreis-22281.html

Was ist, wenn ich zurzeit schwanger werde? Was ist im Hinblick auf meine Beschäftigung während der Coronavirus-Pandemie zu beachten?

Im Rahmen der für jede Beschäftigung von Schwangeren zu erfolgenden mutterschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung ist zu berücksichtigen, dass die wissenschaftliche Erkenntnislage zur Coronavirus-Erkrankung derzeit in vielen Fragen noch sehr lückenhaft ist.

So kann derzeit noch nicht zuverlässig eingeschätzt werden, ob Schwangere aufgrund der physiologischen Veränderungen in der Schwangerschaft eventuell eine besonders erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, am Coronavirus zu erkranken, und inwieweit bei Erkrankungen mit schweren Verläufen zu rechnen ist, z.B. aufgrund des verringerten Lungenvolumens in der Schwangerschaft.

Die Tätigkeit kann in der momentanen Situation im Einzelfall daher zu einer unverantwortbaren Gefährdung für schwangere Frauen führen, wenn:

  • Kontakt zu ständig wechselnden Personen bzw. Klienten besteht oder
  • regelmäßig Kontakt zu einer größeren Zahl an Ansprechpersonen, auch betriebsintern, besteht.

Bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen wird dabei geprüft,

  • ob ein Mindestabstand von 1,5 m im Kontakt zu anderen Personen sichergestellt werden kann,
  • ob andere notwendige Schutzvorkehrungen getroffen werden können und
  • ob Sie als Schwangere an einem Einzelarbeitsplatz ohne Infektionsgefährdung beschäftigt werden können oder ob Sie, zumindest teilweise, von zu Hause arbeiten können.

Können diese Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Weise ergriffen werden, wird Ihnen ein betriebliches Beschäftigungsverbot ausgesprochen. Um niemanden unnötig zu gefährden, handelt es sich dabei derzeit (besonders auch in Zeiten sozialer Kontaktbeschränkungen), vor allem für die betreuenden Tätigkeiten (als Pflegehilfskräfte und Pflegefachkräfte, Betreuungshilfskräfte und Betreuungsfachkräfte, etc.), um den Regelfall.