Corona-FAQ für Mitarbeitende

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Corona.

Wenn Ihre Frage (noch) nicht aufgelistet ist, dann melden Sie sich bitte bei

Juliane Klein (Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation):

  • per Mail: j.klein@lebenshilfe-psf.de oder
  • per Telefon: 035 01 78 85 - 44.

Die Fragen und Antworten werden regelmäßig ergänzt und aktualisiert! Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

 

Welche Testpflicht besteht in unseren Einrichtungen?

Arbeitstäglich getestet werden bei Arbeitsantritt alle Mitarbeitenden

  • aller Wohnpflegeeinrichtungen
  • aller gemeinschaftlichen Wohnformen und Außenwohngruppen
  • der WfbM, dazu zählen auch die ANÄ-Beschäftigten

Diese Testpflicht gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus für alle Mitarbeiter.

Die „3G-Regel am Arbeitsplatz“ gilt arbeitstäglich für alle Mitarbeitenden folgender Bereiche:

  • der Therapeutischen Praxen und Interdisziplinären Frühförderung mit direktem Kundenkontakt
  • der Ambulanten Hilfen
  • der Geschäftsstelle
  • in den Kitas einschließlich Hort und dem Jugendhaus in Rathen

Nach § 28b als zentraler Vorschrift der neuen Regelungen des IfSG dürfen Mitarbeiter unsere
Einrichtungen nur noch betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind und einen Impf-,
Genesenen- oder aktuellen negativen Testnachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten
oder bei dem Arbeitgeber hinterlegt haben („3G am Arbeitsplatz“).

Für geimpfte und genesene Arbeitnehmer wird dringend empfohlen sich arbeitstäglich zu testen.
Durch diese regelmäßige Inanspruchnahme von Corona-Testungen, nehmen wir ein sehr wichtiges
Stück Verantwortung gegenüber uns, den Kollegen und Betreuten wahr und leisten unseren Beitrag
zum Schutz der Gesundheit und des Lebens gefährdeter Menschen.

Der Arbeitgeber stellt allen Mitarbeitenden (auch den Arbeitnehmer ähnlich Beschäftigten in der WfbM) im erforderlichen Umfang die Tests kostenfrei zur Verfügung!

Wie wird 3G beim Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V. umgesetzt?

Selbstverständlich wird der Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V. alles unternehmen, um die 3G-Regelung bestmöglich umzusetzen.

Das Ziel  unseres betrieblichen Handeln ist es,

  • das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei der Arbeit zu minimieren und die Sicherheit und Gesundheit der
    Beschäftigten, Kunden*innen und Klienten*innen zu schützen
  • Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern
  • die Aufrechterhaltung der unterstützenden Leistungen in allen Handlungsfeldern unseres Vereins

Der Arbeitgeber stellt allen Mitarbeitenden (auch den Arbeitnehmerähnlich Beschäftigten in der WfbM) im erforderlichen Umfang die Tests kostenfrei zur Verfügung!

Ebenfalls wird die Zeit für die Testungen weiterhin als Arbeitszeit (max. jedoch mit bis zu 15 Minuten, z.B. bei Testungen bei einem externen Leistungserbringer – Testzentrum, etc.), berücksichtigt.

Zur Anwendung kommen weiterhin POC-Antigentests durch vom Arbeitgeber mit der Durchführung beauftragte fachkundige Personen oder externe Leistungserbringer sowie Selbsttests unter Aufsicht einer vom Arbeitgeber beauftragten Person. Vorrangig sind dabei die Testangebote des Arbeitgebers vor Ort in den jeweiligen Einrichtungen zu nutzen.

Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei der Gewährung der Arbeitszeit sowie die kostenfreie Bereitstellung aller Tests, vor allem im Hinblick auf die Umsetzung der „3G-Regel“, um freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers handelt.

Gehört die Testzeit zur Arbeitszeit?

Ja, die Zeit für die Testungen wird weiterhin als Arbeitszeit (max. jedoch mit bis zu 15 Minuten, z.B. bei Testungen bei einem externen Leistungserbringer – Testzentrum, etc.), berücksichtigt.
Findet der Test während der Arbeitszeit statt, dann wird die Testzeit natürlich nicht noch einmal extra berechnet.

Bei dieser Regelung handelt es sich um eine freiwillige Zusatzleistung des Arbeitgebers.

Besteht in unseren Einrichtungen eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer FFP2-Maske?

In allen öffentlichen Räumen und Gängen in allen unseren Einrichtungen besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer FFP2-Maske!

Eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes auch unter Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,50m besteht weiter aktuell für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen folgender Einrichtungen:

  • Wohneinrichtungen, AWG, Pflegeeinrichtungen, öffentliche Bereiche in WfbM und Geschäftsstelle, therapeutischen Praxen bei körpernahen Dienstleistungen und bei der Beförderung von Betreuten (überall dort wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten)
  • abweichen vom diesem Mindestabstand können dabei die Mitarbeiter im integrativen JH Rathen und den ambulanten Hilfen bei Maßnahmen der Schulbegleitung, häuslicher Lernzeit und Angeboten in der Kinder- und Jugendhilfe.

Eine Verpflichtung zum Tragen (Wechsel) von FFP2-Masken besteht weiter aktuell bei der Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,50m für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

  •  in Pflegeeinrichtungen, Wohneinrichtungen, AWG, FBB bei der Ausübung von Pflege und Behandlung direkt am Betreuten, hier muss bei Erfordernis und der Situation angepasst (z.B. Körpernaher Kontakt, Tätigkeit im Ausatembereich) eigenverantwortlich ein Maskenwechsel durchgeführt werden.

Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske wird aktuell empfohlen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

  •  in unseren Kitas, den Horten und der heilpädagogischen Kita.
Wenn zum Zutritt einer Einrichtung ein Test erforderlich und vorzuweisen ist, wer ist berechtigt den Zutritt zu autorisieren?

Jeder in der Einrichtung tätige Beschäftigte kann den Zutritt zur Einrichtung gewähren.

Genauso sind alle Beschäftigten auch berechtigt das Hausrecht durchzusetzen und bei einem nicht vorhanden Nachweis den Zutritt zur Einrichtung zu verwehren.

 

Fall: Ich bin eine enge Kontaktperson bei einem bestätigtem COVID-19-Fall, allerdings ist keine Quarantäneanordnung aufgrund vollständigem Impfschutz oder Genesung erfolgt - was ist zu tun?
  • Bitte informieren Sie Ihre (Einrichtungs-)Leitung, dass Sie als enge Kontaktperson ermittelt worden und vereinbaren Sie eine tägliche Testung mittels Antigen-Schnelltest oder beaufsichtigtem Schnell-Test bei Arbeitsaufnahme.

  • Tragen Sie eine FFP-2-Maske unter Berücksichtigung der Trage- und Pausenzeiten.

  • Bei Auftreten von eindeutigen Symptomen begeben Sie sich bitte sofort in die Isolierung, kontaktieren schnellstmöglich das Gesundheitsamt und veranlassen eine Testung mittels PCR-Test unter Nennung Ihrer Tätigkeit und Arbeitsstätte.
Sind derzeit in unseren Einrichtungen Praktika, Hospitationen oder ehrenamtliche Mitarbeiter erlaubt?

Unter Beachtung der bestehenden Verordnungen und Hygienekonzepte können Praktikant*innen, Hospitant*innen und Freiwilligendienstleistende weiter in Ihren Einrichtungen eingesetzt werden.

Um niemanden unnötig zu gefährden, gilt dies jedoch nicht für:

  • „freiwillig“ absolvierte Praktika  (d.h. Praktika, die nicht im Rahmen eines Pflichtpraktikums, das aufgrund einer Schul-, Ausbildungs-, oder Studienordnung absolviert wird, stattfinden – diese sollen abgesagt und möglichst auf das nächste Jahr verschoben werden und dafür sollen derzeit auch keine neuen Verträge abgeschlossen werden)

sowie

  • Ehrenämtler (auch im Hinblick auf unsere Fürsorgepflicht diesen gegenüber).

Diese Regelung gilt vorerst bis zum 31.01.2022.

Können unsere Test-Zertifikate auch im ÖPNV genutzt werden?

Wenn der Test von einer geschulten Person durchgeführt wurde, kann ein Zertifikat für einen betrieblich veranlassten Test ausgestellt werden.
Dieses kann auch für andere Zwecke, zum Beispiel den ÖPNV verwendet werden.

Bei Schnelltests, die nur unter Aufsicht durchgeführt werden, kann dieses Zertifikat nicht ausgestellt werden.

Welche Corona-Regelungen gelten aktuell im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge?

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuell geltenden Regelungen und Beschränkungen:

https://www.landratsamt-pirna.de/welche-regelungen-gelten-aktuell-bei-uns-im-landkreis-22281.html

Ich möchte mich impfen lassen, was muss ich tun?

Wichtige Informationen dazu finden Sie hier:

https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html

 

Alle Personen, die sich impfen lassen möchten - egal ob durch das mobile Impfteam oder im Impfzentrum - benötigen folgende Dokumente:

  1. Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19

    Diesen finden Sie unter nachfolgenden Links getrennt nach Vektorimpfstoff und mRNA-Impfstoff:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

  1. Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19

    Dieses finden Sie unter nachfolgenden Links getrennt nach Vektorimpfstoff und mRNA-Impfstoff:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile

Arbeitgeberbescheinigung für Coronaschutzimpfung

Arbeitgeberbescheinigung-Impfen.pdf (76,3 KiB)

Ich bin geimpft bzw. hatte bereits eine Corona-Erkrankung. Muss ich trotzdem weiterhin die FFP2-Maske tragen?

Ja, die bestehenden Empfehlungen (AHA-Regel) und Einschränkungen zum Infektionsschutz gelten für alle weiter.

Die Coronaschutzimpfung dient vor allem zum eigenen Schutz und verhindert schwere Krankheitsverläufe.

Allerdings kann man trotz Impfung oder durchgezogener Corona-Erkrankung Überträger  des Virus sein.

Zum Schutz aller unserer Mitarbeiter und unserer Klienten halten wir weiterhin an unseren Hygiene- und Schutzstandards fest.

Bitte halten Sie sich und Ihrem Umfeld zuliebe die bestehenden Regeln und Empfehlungen weiterhin ein!

 

Gibt es für uns Mitarbeiter eine Imfppflicht?

Wir, der Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V., sehen es genauso wie der Paritätische Wohlfahrtsverband und lehnen eine Impflicht für unser Personal ab. Auch hier setzen wir auf Selbstbestimmung: Jeder soll das Recht haben sich selbst für oder gegen die Schutzimpfung zu entscheiden.

 

 

Sind die KN95-Atemschutzmasken, die die Lebenshilfe derzeit den Mitarbeitern zur Verfügung stellt wirklich sicher?

Ja, das sind sie. Unsere Atemschutzmasken wurden uns vom Sächsischen Staatsministerium zur Verfügung gestellt und haben im Vorfeld eine Qualitätsprüfung durchlaufen. Auch wenn es sich derzeit um KN95-Masken aus China handelt, schützen diese ebenso gut vor dem Coronavirus wie die FFP2-Schutzmasken. Bitte lassen Sie sich von der Bezeichnung KN95 oder den chinesischen Schriftzeichen nicht irritieren. Der Hintergrund ist, dass bis September 2020 Schutzmasken aus China importiert wurden, weil es nicht genug Schutzausrüstung in Europa gab.

Sobald diese Masken verbraucht sind, werden wir dann voraussichtlich unsere FFP2-Masken im Erzgebirge einkaufen, eine weitere Möglichkeit für uns die Region zu unterstützen.

Was muss ich bei einer Urlaubsreise im Ausland beachten?

Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html?fbclid=IwAR2SbuFeku8WU-sAv2jPtkf-unkUPZFXslx1mBM-P0KXEj8K90Yt9crNiwE

Bitte beachten Sie außerdem die Corona-Einreiseverordnung sowie die dahingehend erlassenen Regelungen Ihres Landkreises:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

 

Egal, ob Sie Urlaub im Ausland oder in Deutschland machen. Für alle Urlaubs-Rückkehrer gilt:

NEU: Testpflicht (Rückkehrer Testung) ab dem 26. Juli 2021 für alle Mitarbeiter:

Beschäftigte, die mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen tagesaktuellen Test vorlegen (Bürgertestung) oder im Verlauf des ersten Arbeitstages einen dokumentierten beaufsichtigten Test durchführen (Einrichtungstestung oder Selbsttest). Erfolgt die Arbeitsaufnahme im Homeoffice, gilt die Verpflichtung nach Satz 1 für den ersten Tag, an dem die Arbeit im Betrieb oder an sonstigen Einsatzorten außerhalb der eigenen Häuslichkeit stattfindet.

Wir wünschen Ihnen trotz der geltenden Regelungen und Beschränkungen eine wunderschöne und erholsame Urlaubszeit!

Was ist in Bezug auf die Coronaschutzimpfung zu beachten?
Was muss ich tun, wenn ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt?

Wenn Sie

charakteristische Symptome (nach Häufigkeit: hohes Fieber, Husten, Schnupfen, Störung des Geruchs- und Geschmackssinns, Kopf- und Gliederschmerzen, etc.) zeigen:

Bitte informieren Sie Ihren zuständigen (Einrichtungs-)Leiter telefonisch und bleiben Sie unbedingt zu Hause und halten die Abstands- und Hygieneregeln ein. Kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117. Das weitere Vorgehen wird durch den Arzt mit Ihnen besprochen. Es besteht eine Behandlungspflicht.

Wie verhalte ich mich bei Kontakt 1. oder 2. Grades?

Wenn Sie

in den letzten 14 Tagen nachweislichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde:

Grundsätzlich sind die Gesundheitsämter für Kontaktverfolgungen zuständig. Sie ermitteln im Falle eines positiven Tests alle Kontaktpersonen und melden sich bei Ihnen. Derzeit sind viele Gesundheitsämter jedoch stark ausgelastet, deshalb dauert es mitunter zwei bis drei Tage, bis alle Kontakte informiert worden sind. Nicht jeder Kontakt zu einer infizierten Person ist jedoch auch ein relevanter Kontakt.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat festgelegt, dass nur dann ein höheres Infektionsrisiko und ein relevanter Kontakt der sogenannten Kategorie I besteht, wenn z.B. mindestens 15 Minuten ununterbrochener enger Kontakt ohne Mindestabstand ("von Angesicht zu Angesicht") mit einer infizierten Person bestand.

Welche Kontakte durch das RKI der Kategorie I oder der Kategorie II zugeordnet werden, entnehmen Sie bitte der jeweils aktuellen Veröffentlichung. Diese finden Sie unter:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

  • Verhalten als Kontaktperson der Kategorie I

Bitte begeben Sie sich sofort in häusliche Isolation und beachten Sie die „Quarantäneregeln“. Informieren Sie Ihren zuständigen (Einrichtungs-)Leiter telefonisch.
Wenn sich das für Ihren Wohnort zuständige Gesundheitsamt noch nicht bei ihnen gemeldet hat, setzen Sie sich bitte unverzüglich und unabhängig davon, ob Sie Symptome aufweisen, mit diesem in Verbindung.
Sollten Sie selbst Symptome entwickeln, kontaktieren Sie bitte telefonisch Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 und informieren Sie über ihren Kontakt zu einer infizierten Person, um das weitere Vorgehen und die Abklärung zu besprechen.

  • Verhalten als Kontaktperson der Kategorie II

Wenn Sie nicht zu den Kontaktpersonen der Kategorie I gehören, müssen Sie zunächst nichts weiter „auslösen“. Bitte beobachten Sie sich die kommenden 14 Tage, achten auf das Auftreten charakteristischer Symptome und reduzieren Sie Kontakte zu Anderen. Bitte informieren Sie Ihren zuständigen (Einrichtungs-)Leiter auch hierüber.

Ich wohne in einem anderen Landkreis, der ebenfalls ein "Risikogebiet-Hotspot" ist. Darf ich mich zwischen den verschiedenen Landkreisen bewegen?

Im Hinblick auf notwendige arbeitsbedingte innerdeutsche Reisetätigkeiten bzw. die Zurücklegung von Arbeitswegen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland bestehen derzeit keine geregelten Einschränkungen.

Für private oder touristische Reisezwecke beachten Sie bitte die jeweils aktuell an Ihrem Wohnort bzw. dem Reiseziel geltenden Allgemeinverfügungen und Kontaktbeschränkungen.

Für Sachsen finden Sie die jeweils geltenden Regelungen (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung, etc.) und die Antworten auf die diesbezüglich häufigsten Fragen unter:

https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html.

Für Ein- und Rückreisende aus nationalen Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko (Hotspots) besteht nach den derzeit geltenden Regelungen keine Testpflicht, keine Meldepflicht beim Gesundheitsamt und keine Pflicht zur Quarantäne.

Was ist, wenn ich zurzeit schwanger werde? Was ist im Hinblick auf meine Beschäftigung während der Coronavirus-Pandemie zu beachten?

Im Rahmen der für jede Beschäftigung von Schwangeren zu erfolgenden mutterschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung ist zu berücksichtigen, dass die wissenschaftliche Erkenntnislage zur Coronavirus-Erkrankung derzeit in vielen Fragen noch sehr lückenhaft ist.

So kann derzeit noch nicht zuverlässig eingeschätzt werden, ob Schwangere aufgrund der physiologischen Veränderungen in der Schwangerschaft eventuell eine besonders erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, am Coronavirus zu erkranken, und inwieweit bei Erkrankungen mit schweren Verläufen zu rechnen ist, z.B. aufgrund des verringerten Lungenvolumens in der Schwangerschaft.

Die Tätigkeit kann in der momentanen Situation im Einzelfall daher zu einer unverantwortbaren Gefährdung für schwangere Frauen führen, wenn:

  • Kontakt zu ständig wechselnden Personen bzw. Klienten besteht oder
  • regelmäßig Kontakt zu einer größeren Zahl an Ansprechpersonen, auch betriebsintern, besteht.

Bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen wird dabei geprüft,

  • ob ein Mindestabstand von 1,5 m im Kontakt zu anderen Personen sichergestellt werden kann,
  • ob andere notwendige Schutzvorkehrungen getroffen werden können und
  • ob Sie als Schwangere an einem Einzelarbeitsplatz ohne Infektionsgefährdung beschäftigt werden können oder ob Sie, zumindest teilweise, von zu Hause arbeiten können.

Können diese Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Weise ergriffen werden, wird Ihnen ein betriebliches Beschäftigungsverbot ausgesprochen. Um niemanden unnötig zu gefährden, handelt es sich dabei derzeit (besonders auch in Zeiten sozialer Kontaktbeschränkungen), vor allem für die betreuenden Tätigkeiten (als Pflegehilfskräfte und Pflegefachkräfte, Betreuungshilfskräfte und Betreuungsfachkräfte, etc.), um den Regelfall.

Darf ich zurzeit eine Nebenbeschäftigung ausüben / meiner Nebentätigkeit weiter nachgehen?

Zum jetzigen Zeitpunkt dürfen angezeigte Nebentätigkeiten weiterhin ohne Beschränkungen ausgeführt werden, wenn bei der Ausübung vor Ort die geltenden Allgemeinverfügungen, Verordnungen und Hygieneregelungen eingehalten werden.

Für den Fall der Zuspitzung des Pandemiegeschehens müssen wir uns jedoch notwendige Einschränkungen vorbehalten.

Gibt es für die Benutzung der Masken eine Hygieneanleitung?

Ja, in der QM-Managementmatrix finden Sie das Formular FO-N05 – „Information zur Handhabung und Reinigung von Mund-Nasen-Bedeckung“

Müssen im Dienstwagen Masken getragen werden?

Sobald im Dienstfahrzeug zwei Personen oder mehr mitfahren, sind Fahrer und alle Beifahrer dazu angehalten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Das gilt auch für den Fahrer bei Fahrdiensten oder Fahrten mit Klienten.